"Regional ist ideal" - Motto-Frühstück für eine 5. Klasse an der Eichendorff-Realschule und dabei mit allen Sinnen die Region erleben!

Die Schülerinnen Kiara Hägele und Giulia Bronke aus der 8. Klasse der Eichendorff Realschule nehmen derzeit an der Ausbildung zur Ernährungsmentorin im Rahmen des Schülermentorenprogramms des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz „Nachhaltig essen“ teil. Zu dieser Ausbildung gehört die Durchführung eines Projekts. 

Die zwei angehenden Ernährungsmentorinnen hatten dazu die Idee, ein „regionales Frühstück“ mit dem Motto „Regional ist ideal“ für eine 5. Klasse zu veranstalten.

Das Ziel des Projekts war es, dass die Fünftklässler einen Einblick bekommen und schmecken können, welche tollen Lebensmittel wir hier in der Region haben. Und dass sie auch die Möglichkeit haben, mit den Erzeugern dieser Lebensmittel in Kontakt zu kommen. Das Bewusstsein für die regionale Ernährung und für die „Menschen hinter den Produkten“ sollte dadurch gestärkt werden, ganz nach dem Motto „Regional ist ideal“.

Am 17.04. war es dann endlich soweit, die Schulküche der Eichendorff-Realschule wurde zu einem gemütlichen Treffpunkt von SchülerInnen und ErzeugerInnen.

Die Fünftklässler lauschten gespannt, als sich die unterschiedlichen Erzeuger vorstellten und Ihre Produkte zeigten und erzählten, wie diese hergestellt werden.

Natürlich durfte dann auch probiert werden. Für viele SchülerInnen gab es ganz neue Geschmackserfahrungen.

Zum Beispiel, wie denn ein Aufstrich der Höri-Bülle schmeckt, die sie von Markus Bruderhofer von Delikatessen Gottmadingen nebenbei als besondere regionale Zwiebel kennengelernt haben. Auch erklärte er, dass die Produkte mit dem Siegel "Gutes vom See" aus Zutaten bestehen, die maximal 40 km vom Bodensee entfernt herkommen dürfen. Von Fenchelaufstrich über Kürbis, Paprika oder Höri-Bülle mit Apfel gab es viel zu probieren. "Das Gemüseaufstriche ja richtig lecker sind", waren positiv überraschte Kommentare der SchülerInnen.

Durch Sebastian Lella der Imkerei Lella in Gailingen erfuhren sie, welche wichtige Bedeutung die Bienen für unsere Umwelt und somit auch viele andere Lebensmittelerzeuger haben. und sie konnten mal den Unterschied zwischen Raps- und Blütenhonig schmecken. "Ich hab noch nie so guten Honig gegessen", attestierten auch die SchülerInnen die schon prämierte Qualität des Honigs der Imkerei Lella.

Heidi Schlatter von Buchhaldehof in Rielasingen erklärte, was ein Bauer auf dem Feld über das ganze Jahr machen muss, so dass das Getreide wächst und wir und auch die Tiere etwas zu essen haben. Oder auch, dass man jeden Tag für seine Tiere verantwortlich ist und beispielsweise immer zum Melken in den Stall muss, auch wenn Weihnachten ist oder man Geburtstag hat. Von der Qualität der Lebensmittel bei dieser Liebe zum Beruf konnten sich die SchülerInnen am leckeren Geschmack von Hofbrot, Eier und wildgesammelter Brombeermarmelade überzeugen. "Das schmeckt ja richtig nach Brombeere" lautete ein begeisterter Kommentar.

Was aus der Milch alles hergestellt wird und wie Milchkühe gehalten werden, erzählte Johanna Zolg vom Bauernhof Zolg aus Bietingen und natürlich durfte auch die leckere Milch und die vielen Milchprodukte probiert werden. "Es ist interessant zu sehen, in wie vielen Produkten die Milch vom Bauernhof Zolg drinsteckt", war das Feedback eines Schülers.

Woher denn das Ei kommt und was da auf einem Ei alles draufsteht, konnten die SchülerInnen auf Info-Magneten des Hönig Hofs Mühlingen erfahren.

Auch dass Eier nicht unbedingt weiß oder braun sind, sondern auch hellblau oder hellgrün sein können und wie diese dann schmecken, konnte man von der angehenden Ernährungsmentorin Kiara Hägele vom Hägele Hof Duchtlingen erfahren, die die Eier von ihren eigenen Hühnern mitbrachte.

Der Reporter Klaus Francesco Oppold von der schuleigenen "Schülerzeitung Treffpunkt" machte sich nicht nur Notizen zu Erzeugern und den Produkten für seinen Artikel, sondern probierte ebenfalls, um dann natürlich auch aus eigener Geschmackserfahrung berichten zu können.

Die Fünftklässler haben sich sehr gefreut, dass die 8. Klässlerinnen Giulia Bronke und Kiara Hägele dieses besondere Frühstück für sie organisiert haben und wie schön der Frühstückstisch für sie gedeckt war.

Giulia Bronke dankte zum Schluss den Erzeugern für Ihre Unterstützung mit den tollen regionalen Produkten und ihre Zeit, die sie sich für das Frühstück und die vielen Fragen genommen haben.

Ein ganz großer Dank geht auch an den Förderverein der Eichendorff-Realschule, der sofort bereit war, dieses Schüler-Projekt finanziell zu unterstützen.

Die angehenden Ernährungsmentorinnen und auch die projektbegleitende Lehrerin Nadine Bronke sind sich sicher, dass dieses erfolgreiche Frühstücksprojekt nun auch mit anderen Klassen durchgeführt wird. So dass auch die vielen anderen tollen ErzeugerInnen der Region, die leider dieses Mal keine Zeit hatten, die Möglichkeit haben den SchülerInnen die wichtige Bedeutung von regionalen Produkten zu zeigen und sie den Menschen dahinter kennenlernen.

Kiara Hägele und Giulia Bronke freuen sich dies, nach der Überreichung des Zertifikats im Landwirtschaftsamt Stockach nächste Woche, dann zukünftig ganz offiziell als Ernährungsmentorinnen der Eichendorff Realschule durchführen zu können und auch viele andere Projekte rund um das wichtige Thema Ernährung an der Schule zu realisieren.

 

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