An der Eichendorff-Realschule gibt es Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichsten Religionen, von A wie Aleviten bis zu Z, dem Zen-Buddhisten (zumindest, wenn es um die Einrichtung des Wohnzimmers geht …) Aber einen jüdischen Jugendlichen kennenzulernen ist schwierig.
Gedanken und Meinungen über Menschen jüdischen Glaubens kursieren jedoch viele. Besorgniserregend ist, dass antisemitische Vorfälle in Deutschland stark zunehmen (https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/antisemitismus-2024-bericht-100.html).
Der Schweizer israelitische Gemeindebund (SIG)ermöglich mit seinem Dialogprojekt LIKRAT („aufeinander zugehen“), dass jüdische Jugendliche und Schülerinnen und Schüler miteinander ins Gespräch kommen. Dabei entdeckten am vergangenen Mittwoch (11.03.2026) 50 Ethikschüler aus den 9. Klassen die Welt des Judentums. Im 90-minütigen Gespräch wurde offen und ehrlich, mit viel Respekt und Humor über Gemeinsamkeiten und Unterschiede nachgedacht.
Die Eichendorff-Realschule führt das Dialogprojekt seit drei Jahren im Rahmen des Ethikunterrichts der 9. Klassen durch und erlebt es als echten Gewinn für die Prävention von Antisemitismus. Deshalb wurde bereits für den April ein neues Begegnungstreffen organisiert.














