Die Klasse 7a unternahm am Montag den 28.07.2025 einen ganz besonderen Ausflug ins Technorama Winterthur – ein Science Center, das mit über 500 interaktiven Stationen junge Menschen auf einzigartige Weise für Naturwissenschaften begeistert.

Der Tag bot eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Staunen, Mitmachen und Verstehen – und wurde für die Schülerinnen und Schüler zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ein Höhepunkt des Besuchs war der Workshop zum Thema „Feuer“, bei dem die Klasse auf eindrucksvolle Weise die chemischen und physikalischen Grundlagen von Verbrennung untersuchte. Dabei standen nicht spektakuläre Flammen, sondern das Verständnis von Reaktionsbedingungen im Mittelpunkt – insbesondere das Zusammenspiel von Brennstoff, Sauerstoff und Energie.

Die Schülerinnen und Schüler führten verschiedene spannende Experimente selbstständig durch:

  • Im Mittelpunkt stand ein Versuch zur Verhältnisbestimmung von Brennstoff und Sauerstoff: Mit kleinen Behältern, befüllt mit einem brennbaren Gasgemisch, bauten die Gruppen sogenannte „Mini-Kanonen“. Nur bei einem exakten Mischungsverhältnis kam es zur kontrollierten Mini-Explosion – der Deckel des Behälters wurde hör- und sichtbar weggeschleudert. Bei zu wenig oder zu viel Sauerstoff zündete das Gemisch nicht. Dieser Versuch zeigte sehr anschaulich, wie sensibel chemische Reaktionen auf die Zusammensetzung der Reaktionspartner reagieren.
  • In einem weiteren Versuch untersuchten die Schülerinnen und Schüler das Verhalten von Brennstoffen unter Kompression. Dabei wurde deutlich, wie sich das Volumen von Gasen verändert und wie sich Druck auf das Reaktionsverhalten auswirkt.
  • Besonders spannend war der Versuch zur Dichte von Eisen beim Verbrennen: Hierbei wurden sowohl Eisenspäne als auch fein gemahlenes Eisenpulver verbrannt. Während die Späne nur langsam und punktuell glühten, reagierte das feine Pulver explosionsartig mit dem Sauerstoff in der Luft. Die Beobachtung: Je feiner das Material, desto größer die Oberfläche – und desto heftiger die Reaktion. Dieser Versuch verband chemische Reaktion mit physikalischem Verständnis von Oberflächenvergrößerung und Reaktionsgeschwindigkeit.

Die Begeisterung über das selbstständige Experimentieren war deutlich spürbar. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert, stellten Hypothesen auf und diskutierten ihre Beobachtungen – und lernten auf diese Weise eine ganz andere, praxisnahe Seite naturwissenschaftlichen Arbeitens kennen.

Nach dem Workshop blieb viel Zeit, das Technorama auf eigene Faust zu erkunden. In drei Etagen boten sich zahllose Möglichkeiten zum Forschen, Entdecken und Staunen.

Besonders beliebt waren:

  • Der optische Tunnel, der mit Spiegeln und Licht eine verblüffende Tiefenillusion erzeugte – ein Erlebnis, das die Wahrnehmung ordentlich herausforderte.
  • Die optischen Täuschungen, die in vielen Varianten zu sehen waren – drehende Bilder, doppeldeutige Figuren, scheinbar bewegliche Muster und verzerrte Räume.
  • Die Visualisierung von Atomen – hier konnten die Schülerinnen und Schüler sich mithilfe moderner Modelle und Simulationen ein Bild vom Aufbau der Atome, Elektronenbewegungen und Bindungen machen.
  • Die Plasmakugel, bei der elektrische Entladungen durch Berührung gelenkt wurden,
  • der große Magnet-Tisch, an dem magnetische Felder erfahrbar gemacht und mit verschiedenen Materialien experimentiert wurde,
  • sowie zahlreiche Klang- und Mechanikstationen, bei denen Schall, Schwingung, Hebel, Fliehkraft und Gleichgewicht zum Erlebnis wurden.

Auch draußen gab es viel zu entdecken:

Im Windkanal spürten die Schülerinnen und Schüler die gewaltige Kraft starker Luftströme am eigenen Körper – ein intensives Erlebnis, das für viele Lacher sorgte. Der Wasserwürfel war ein weiterer Höhepunkt: In regelmäßigen Abständen stürzte eine riesige Wassermenge aus luftiger Höhe in die Tiefe. Viele standen gespannt in der Nähe – manche ein kleines bisschen zu nah – und wurden prompt von der Gischt überrascht. Einige gingen mit nassen Füßen weiter, aber mit umso breiterem Grinsen im Gesicht. Ein spritziges Erlebnis, das eindeutig zu den beliebtesten Momenten des Tages zählte.

Der Besuch im Technorama war eine rundum gelungene Mischung aus Forschergeist, Begeisterung und Wissensdurst. Die Schülerinnen und Schüler konnten naturwissenschaftliche Phänomene mit allen Sinnen erleben – zum Anfassen nah, nachvollziehbar und spannend wie selten. Ein Tag, der allen lange in Erinnerung bleiben wird.

2025_Technorama_7a
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