Wie aus alten Stoffen neue Lieblingsstücke entstehen können, bewiesen die Schüler*innen der Eichendorff-Realschule Gottmadingen eindrucksvoll im Rahmen eines ganz besonderen Projekts zum Thema Upcycling.
Die Klassen 9c, 9d und 8d beschäftigten sich intensiv mit nachhaltiger Mode und entwickelten dabei kreative und umweltfreundliche Kleidungsideen.
Im Fokus stand nicht nur die Kreativität, sondern vor allem auch der bewusste Umgang mit Ressourcen. Unter dem Motto „Upcycling statt Wegwerfen“ brachten die Jugendlichen alte Kleidung und Stoffe von zu Hause mit – ergänzt durch eine bunte Sammlung an Trachten, Röcken, Blusen und Jacken aus dem aufgelösten Haushalt der Großmutter von Lehrerin Saskia Hoffmann. Diese Fundstücke bildeten die perfekte Grundlage für ein ganz besonderes Modeprojekt.
In Kooperation mit dem Fach AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales) wurden die Kleidungsstücke umgenäht, zerschnitten, neu verbunden und kreativ umgestaltet. Zuvor hatten sich die Schüler*innen mit Modestilen vergangener Jahrzehnte auseinandergesetzt – vom Hippie-Look über die 2000er bis hin zu historischen Einflüssen. Mit Scheren, Farben, Pappmaché und Nadel & Faden entstanden so ganz individuelle Outfits mit einer starken Botschaft: Mode muss nicht neu gekauft werden, um einzigartig zu sein!
Der krönende Abschluss war eine Modenschau, bei der die selbst entworfenen und gefertigten Outfits stolz von Schüler*innen vor einer Jury und Publikum präsentiert wurden. Diese wurde gefilmt und dokumentiert – als Erinnerung an ein Projekt, das nicht nur Spaß gemacht, sondern auch zum Nachdenken über Konsumverhalten und Nachhaltigkeit angeregt hat.
Saskia Hoffmann, die das Projekt mit großem Engagement begleitet hat, sagt:
„Die Freude und der Stolz der Schüler*innen, ihre eigenen Entwürfe auf dem Laufsteg zu sehen, war etwas ganz Besonderes. Sie haben gelernt, dass in alten Dingen enormes Potenzial steckt – man muss es nur entdecken.“
Ein echtes Highlight, das zeigt: Kreativität und Umweltschutz gehen Hand in Hand.























