Am vergangenen Freitag fand an unserer Schule zum ersten Mal ein Aktionstag zum Thema Katastrophenschutz statt. Die Jugendfeuerwehr Gottmadingen war zu Besuch und bereitete für die 6. Klassen ein Programm vor, das Theoriewissen und Praxis anbot.
Die 90-minütige Veranstaltung, die klassenweise durchgeführt wurde, begann mit einer theoretischen Einführung in die Grundlagen der Brandbekämpfung und -vermeidung sowie das korrekte Verhalten im Notfall. Die Schüler*innen lernten wichtige Grundlagen dazu, wie man Brände erkennt und welche Maßnahmen im Notfall zu ergreifen sind. Auch die Ausrüstung der Einsatzkräfte wie etwa Helm oder Wärmebildkamera durfte angefasst bzw. ausprobiert werden. Ebenso interessant war die Vorstellung des Löschfahrzeugs auf dem Hof. Die Schüler*innen durften das Fahrzeug besichtigen und erfuhren, welch umfangreiches Equipment und welche Technik für die Brandbekämpfung eingesetzt werden.
Ein Highlight des Tages war die Möglichkeit, ein Strahlrohr beim Löschen zu halten. Viele Schüler*innen waren begeistert davon, selbst Hand anlegen zu können und zu erfahren, welche Kräfte dabei wirken. Eine beeindruckende Vorführung war zudem die Simulation eines Fettbrandes, der mit Wasser in Kontakt kommt. Damit wurde gezeigt, welche Gefahren beim falschen Löschen von Fettbränden lauern. Die Feuerwehrleute erklärten eindrücklich, dass man Fettbrände niemals mit Wasser löschen sollte, da dies zu einer gefährlichen Fettexplosion führen kann.
Insgesamt hat dieser Aktionstag den Schüler*innen nicht nur wertvolles Wissen für den Brandfall vermittelt, sondern auch das Bewusstsein für mögliche Gefahren geschärft. Ein herzliches Dankeschön geht an die Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr Gottmadingen, insbesondere an den Kommandanten Stefan Kienzler und den Abteilungskommandanten Volker Brütsch sowie an Lukas Dilger und Tony Pinkert von der Jugendfeuerwehr. Ein Dankeschön geht auch an all unsere Schüler, die als Teil der Jugendfeuerwehr den Aktionstag mitgestaltet haben.





















